Kurische Nehrung (Litauen)

Die Nehrung ist wie eine Zunge, genauer betrachtet eine Landzunge. Oder ein Landstrich, der sich zwischen Ufer und weitem Meer mit seiner Dünung den wechselhaften Gewalten der See entgegenstellt. Vermutlich entstammt der Begriff „Nehrung“ dem litauischen „Neringa“. So bezeichnen dort die Einheimischen ihr schmales Eiland zwischen den Wassern: der Ostsee gen Westen, dem Haff nach Osten. In Erinnerung an die sagenhafte Riesin Neringa, die den Fischern beim Fang oder in Seenot hilft. Den anderen Teil seiner Bezeichnung verdankt die Nehrung dem im Baltikum ansässigen Volksstamm der „Kuren“. Es ist wunderschön dort, auch absolut lost&lonely, zumal vor oder nach jeder Saison. Und es ist sogar so einzigartig, dass es diese natürliche Schönheit verdientermaßen auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geschafft hat.

Kurische Nehrung (Litauen)

Die Nehrung ist wie eine Zunge, genauer betrachtet eine Landzunge. Oder ein Landstrich, der sich zwischen Ufer und weitem Meer mit seiner Dünung den wechselhaften Gewalten der See entgegenstellt. Vermutlich entstammt der Begriff „Nehrung“ dem litauischen „Neringa“. So bezeichnen dort die Einheimischen ihr schmales Eiland zwischen den Wassern: der Ostsee gen Westen, dem Haff nach Osten. In Erinnerung an die sagenhafte Riesin Neringa, die den Fischern beim Fang oder in Seenot hilft. Den anderen Teil seiner Bezeichnung verdankt die Nehrung dem im Baltikum ansässigen Volksstamm der „Kuren“. Es ist wunderschön dort, auch absolut lost&lonely, zumal vor oder nach jeder Saison. Und es ist sogar so einzigartig, dass es diese natürliche Schönheit verdientermaßen auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geschafft hat.

In Samartien.

Litauen und damit auch die Kurische Nehrung waren einst Teil des sagenumworbenen „Samartien“, einem Gebiet, das für vielfältige Wechsel in Europas Historie steht. Bereits die Byzantiner, Griechen und Römer kannten „Samartia“ als eine Zone zwischen den Meeren - der Ostsee und dem Schwarzen Meer - oder zwischen den Flüssen Weichsel im Westen und der Wolga im Osten. Ein großer Dokumentarfilmer, Volker Koepp, hat auf den Spuren eines großen Dichters, Johannes Bobrowski, und entlang der großen Flüsse über Land & Menschen am östlichsten Rand Europas vor Jahren einen großartigen Film gemacht.